Kühlbox mit Solargenerator

Eine Kühlbox mit Solarpanel und Solargenerator betreiben

Florian Equipment 2 Comments

Neuzugang Grundausstattung: Der Yeti 400 Solargenerator und die faltbaren Nomad 100w Solarzellen sollen den Faktor Unabhängigkeit beim Reisen steigern, heißt, die Kühlbox soll ab sofort mit dem YETI 400 und dem Solarpanel betreiben werden.

Letztes Jahr hatten wir immer wieder die Situation dass es zwar irgendwo auf dem Campingplatz Stromanschlüße gab, der Weg dorthin aber absurd lang war. Und in einem KFZ mit Dachzelt ist meist kein Platz für 100m Schukokabel.

An der Rezeption konnte man auf manchen Campingplätzen für einen Euro 1,5 Liter Wasserflaschen mit Eis kaufen. Das ging schon, und die Temperatur in der Box war auch in Ordnung, aber irgendwie gefiel mir das nicht. Warum auch eine tolle Kühlbox durch die Gegend fahren wenn dann Eiswürfel zum Kühlen rein kommen.

Nach einiger Recherche war klar dass keine zweite Batterie fest in das Fahrzeug verbaut werden soll. Ich wollte eine Lösung die es ermöglicht schnell und unkompliziert auf “Camping Modus” umzubauen. Der Alltagsfaktor sollte aber auch möglichst die volle Kapazität des KFZ bieten. Also, alles Modular aufgebaut und schnell zu entfernen. Und trotzdem sollte es möglich sein eine Kühlbox mit Solarpanel und Solargenerator zu betreiben

Kühlbox und Beleuchtung

Hauptsächlich benötigen wir die Zusatzbatterie bzw. den Yeti 400 Solargenerator um unsere Kühlbox und die abendliche Beleuchtung zu speisen. Da die Kühlbox sehr sparsam mit ca 35-55W auskommt ging es darum einen Generator zu finden der genügend Leistung hat, aber möglichst wenig Platz wegnimmt. Da erschien der Yeti 400 optimal. Die verbaute Blei-Vlies Batterie liefert mehr als 12 V und erlaubt so die Kühlbox die Nacht durch zu betreiben um dann mit dem Solarpanel Tagsüber geladen zu werden. Die Blei-Vlies Variante soll gegenüber der Li-Ionen Batterie saubere 12V liefern, was das Betreiben von Kühlboxen erst ermöglicht. Falls die Batterie unter 12V liefert soll die Kühlbox in einen Sicherheitsmodus schalten und nicht mehr starten.
Diese Informationen habe ich allerdings nur gelesen. Die praktische Umsetzung fällt Momentan auf Grund von Sonnenmangel aus. Aber bald geht es auf Reisen und dann werden wir sehen.

Habt ihr Erfahrungswerte mit Li-Ionen vs Blei-Vlies?

Was die Dauer der Nutzung angeht habe ich von verschiedenen Erfahrungswerten gelesen. Da war die Sprache von zwei bis drei Tagen die eine Kühlbox betrieben wurde ohne Aufzuladen. Das liegt wohl auch daran dass die Kühlbox nicht dauernd 35W zieht sondern immer nur kurzzeitig.

Aber dies muss sich jetzt in der Praxis zeigen.

Fazit (bisher):

Meine bisherigen Tests haben gezeigt dass der Yeti 400 Solargenerator einen sehr soliden Eindruck macht. Die Blei-Vlies Variante bringt ein paar Kilo auf die Waage, ist aber immer noch gut zu transportieren. Die Bedienung ist übersichtich und Intuitiv. Lediglich die Stecker für die 220W Anschlüße sind nicht sinnvoll ohne Adapter zu gebrauchen. Es handelt sich dort um glaube ich ein Amerikanisches Format. Die Solarzellen Nomad 100w sind faltbar und wirken solide. Zusammengefaltet sind sie kompakt und finden immer ein Plätzchen im Fahrzeug.

Erste Praxiserfahrung

Die Kühlbox blieb voll beladen über Nacht am Yeti über den 12v Stecker angeschlossen. In regelmäßigen Abständen sprang die Kühlbox an und der Yeti zeigte entsprechend für ein paar Minuten einen Verbrauch von 35 – 46 Watt. Da diese Zyklen aber recht kurz sind ist der gesamte Verbrauch so gering dass nach 12 Stunden die Batterieanzeige immer noch auf 100% stand. Nach einer weiteren Nacht am Yeti zeigt sich der Verbrauch mit 60% Ladezustand. Die Nomad Solarzellen arbeiten mit bis zu 32 Watt bei leichten Schleiern am Himmel. Bin gespannt ob wir es schaffen genug Energie zu erzeugen um weiterhin autark zu bleiben.

Wie versorgt ihr euch unterwegs mit Strom?

Einen Nachtrag und Praxiserfahrungen zum Betreiben einer Kühlbox mit Solarzellen findet ihr hier

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