mit dem Dachzelt nach Korsika

Reisevorbereitungen: wir fahren nach Korsika

Florian Dachzelt, Equipment, Infos, Reisebericht Leave a Comment

Das Zelt ist auf dem Weg und wird hoffentlich Anfang nächster Woche bei uns ankommen. Jetzt ist das Ding noch irgendwo auf einem Container, aber mein Reisefieber ist schon fast nicht mehr zu bändigen. Bald geht´s los. Also, noch mal ein paar Checklisten erstellt und schon mal die Grundausstattung zusammenpacken. Denn Vorfreude ist ja auch eine Freude.

3D Mesh Unterlage

Gepackt wurden die Grill-Koch-Back Kombi von Enders, Gasflasche, Hängematte, Vorzelt, ein bisschen Werkzeug,  70×70 cm Rolltisch, zwei Stühle und einen Hocker, Tarp mit Teleskopstange als schnelle Variante anstelle des Vorzelts, Kühlbox, 25m Schuko Kabel mit CECON Adapter für die Anschlüsse auf dem Campingplatz, Geschirr, Töpfe, ganz wichtig sind Auffahrkeile und eine Solardusche… halt alles was so mit muß. Zum Schlafen haben wir uns für zwei normale Decken entschieden. Schließlich sollte es ja ordentlich warm werden. Die Matratze im Zelt ist die vom Werk mitgelieferte, allerdings mit dem 3D Mesch drunter, für gute Belüftung. 

Leider hatte ich noch keine Zeit gefunden meine Küchenbox zu bauen, daher soll das ganze Küchenzubehör in diverse Kisten aus dem Baumarkt verstaut und gestapelt werden. Der erste Probelauf hat gezeigt, weniger ist mehr. Da wir ja zu dritt Reisen kommt auch ein YETI bezüglich Packvolumen schnell an seinen Grenzen. Der Sitz hinter dem Beifahrersitz wurde entfernt und statdessen haben wir dort einen Stapel Kisten platziert und diese mit Spanngurten fixiert. Jeder hat so eine Kiste für Kleider, und eine blieb übrig für Schmutzwäsche. War nicht perfekt, aber hat aber irgendwie doch gut funktioniert.

Welche Fähre, und von wo?

Normalerweise fahren wir eher zum Ende der Hauptsaison in den Urlaub, und so hätte mich dieses Thema eher weniger beschäftigt, da wir sicher vor Ort und spontan hätten buchen können. Dieses Jahr mussten wir unseren Urlaub kurzfristig in die Hauptsaison verschieben. Daher wollte ich schnellstmöglich eine Fähre vorab buchen. Aber welche? Und von welchem Hafen? Und früh oder spät, also über Nacht?

Nach etwas Recherche haben wir uns für Corsica Ferries entschieden. Die vielen gelben Aufkleber auf diversen Autos haben wohl ihre Wirkung entfaltet. Und wenn da Leute schon seit zehn und mehr Jahren gelbe Aufkleber auf der Heckscheibe sammeln, dann muss das ja auch etwas heißen. Wahrscheinlich das sie zu faul wahren die Dinger wieder zu entfernen. Aber gut, es hat funktioniert.

Ich hatte mich für die Hinfahrt über Nacht von Savona aus entschieden. Dadurch hätten wir einen entspannten Tag um einen Campingplatz zu finden und uns einzurichten.

Für die Rückreise bot das gewählte Datum nur noch zeitlich ungünstige Varianten. Entweder sehr früh und langsam, oder mit später Ankunft. Beides ungünstig, da wir doch noch ein gutes Stück Richtung Heimat fahren wollten. Die Nachtfähren hatten keine Kabinen mehr und irgend wo im Gang schlafen war keine Option. Das hatte ich schon ein paar mal erlebt und damit auch die Erfahrung als beendet abgehakt. Schlußendlich habe ich dann eine frühe Fähre von Bastia Richtung Livorno gebucht. Etwas über vier Stunden fahrt schien erträglich und würde etwas Zeit zum entspannen bieten.

Webseiten, Reiseführer und App´s

Während der Vorbereitungen bin ich auf der Webseite http://www.paradisu.de gelandet. Die Webseite bietet umfangreiche Informationen über alles erdenkliche zum Thema Korsika. Von schönsten Strand bis zu Schäfergesängen, einfach alles da.

Darüber hinaus findet sich dort ein kostenloser Reiseführer mit über 400 Seiten zum Download. http://www.paradisu.de/korsika-reisefuehrer-online.html

Der ist als PDF eine wunderbare offline Rescource. Der Reiseführer wird immer wieder aktualisiert.

Einfach nur Top! Eine Spende kann per Paypal an den Herausgeber übermittelt werden.

Twitter und ADAC Informationsdienste:

Vor der Abfahrt habe ich über Twitter den Schweizer Verkehrsservice TCS zum Thema Gotthard abonniert. So bekam ich regelmäßig die aktuellen infos über Staus und sonstige Probleme.

Auch über die App ADAC Maps besteht die Möglichkeit Warnungen zu aktivieren, die dann regelmäßig auf dem Smartphone erscheinen.

Ansonsten war für mich wichtig einen Überblick über Campingplätze an den verschieden Orten zu haben. Da wir mit Kind reisen ist dies extrem von Vorteil, da langes suchen vor Ort oft das Kindergemüt extrem auf die Probe stellt, und damit auch die Nerven der Eltern.  Gebucht haben wir nie im Voraus, auch in der Hochsaison nicht. Irgendwie habe ich trotz allem immer gerne die Option mich vor Ort  für einen anderen  Campingplatz zu entscheiden.

Eine App die mir zu diesem Thema sehr gut gefallen hat: www.camping.info
Die Bewertungen lernt man lesen und reimt sich seinen Teil zusammen. So hatten wir eigentlich immer ein sehr realistisches Bild von dem was uns erwarten würde.

Im Moment…

…warte ich einfach nur sehnsüchtig auf die Ankunft des Zeltes und bin dabei schon etwas mehr als angespannt, auch wenn mir zugesagt wurde das alles innerhalb meines Zeitfensters klappen sollte.

Aber was wenn irgendwas mit dem Zelt nicht stimmt? Falsche Leiter dabei, oder…?

einatmen…    ausatmen…

Wie waren eure Erfahrungen bei Überfahrten mit der Fähre?
Seid ihr Deck- oder Kabinenschläfer?
Habt ihr schon mal im Hafen vor der Fähre übernachtet?

Bin gespannt,    und auf bald…

PS: Plant ihr gerade eine Überfahrt nach Korsika oder Sardinien? Hier findet ihr ein paar Tipps!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.